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Wilkommen bei Inis und Achim

FASD

 Fetal Alkohol Spectrum Disorder

Eine zu 100% vermeidbare Behinderung!

 

 

 
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Pro Jahr werden in Deutschland über 4000 Kinder mit Fehlbildungen  geboren, die durch den Alkoholkonsum der Mütter während der Schwangerschaft verursacht werden (Fetales Alkoholsyndrom – FAS; früher Alkoholembryopathie). Hinzu kommen 15 000 - 30 000 Kinder mit alkoholbedingten kognitiven und intellektuellen Schäden (FAE- Fetale Alkoholeffekte), die nicht erkannt oder deren Ursache nicht mit dem mütterlichen Alkoholmissbrauch in Zusammenhang gebracht werden.(Die o.g. Zahlen werden von dem Bundesministerium für Gesundheit genannt)

FASD ist die häufigste nicht genetisch bedingte Behinderung und zu 100 % vermeidbar, wenn die werdende Mutter auf Alkohol während der Schwangerschaft verzichtet.

Alkohol in der Schwangerschaft verursacht körperliche Missbildungen, wie Gesichtsveränderungen, Minderwuchs, Mikrocephalie, Herzfehler, Verhaltensstörungen, wie Hyperaktivität, Aggressivität, gestörtes Sozialverhalten, und Defizite in der geistigen Entwicklung, wie verminderte Intelligenz, Lernschwierigkeiten.

Viele leibliche Eltern können ihre Kinder mit FASD, aufgrund ihrer eigenen Problematik, nicht versorgen. Diese Kinder kommen in Pflege- oder Adoptivfamilien, die häufig nicht über die Alkoholschädigung des Kindes aufgeklärt werden. Sie nehmen diese Kinder ahnungslos mit großer Liebe und Hingabe an und verstehen nicht, warum sie im Alltag scheitern. Hilfestellungen seitens der zuständigen Behörden und Institutionen werden diesen Familien häufig verwehrt. Im Gegenteil, man wirft Ihnen oftmals ein Versagen in der Erziehung bei Fehlverhalten des Kindes vor. Gerade bei Kindern mit FASD kommt es häufig zu Abbrüchen des Pflegeverhältnisses. Seit über 35 Jahren ist das Fetale Alkoholsyndrom in Deutschland bekannt, jedoch gibt es sehr wenig diagnostizierte Erwachsene mit FASD. Auch diese Menschen benötigen Hilfe und Begleitung im Alltag, da sie häufig nicht selbständig leben können und Probleme auf dem Arbeitsmarkt haben.


wir sind

Eltern
Pflege- / Adoptiveltern
Betroffene
Interessierte

wir verstehen uns

vorrangig als
Selbsthilfegruppe

wir helfen

uns gegenseitig in
Krisensituationen

wir klären auf

und informieren

wir sind

Vereinsunabhängig

wir arbeiten

alle ehrenamtlich

 
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